Transitive Verben sind solche, die mit einem direkten Objekt verwendet werden. Im Passiv wird dieses Objekt im Satz als Subjekt verwendet.
Alle anderen Verben, das heißt solche, die nicht zur Gruppe der transitiven Verben gehören, sind intransitive Verben.
Beispiel: Der Hund beißt den Briefträger.
beißen (beißen) ist ein transitives Verb.
Passiv: Der Briefträger wird vom Hund gebissen.
Um transitive Verben leichter zu erkennen, müssen wir uns unbedingt die Fragen zum Akkusativ stellen – wen? was?
Ich habe das Buch gelegt.
Du liebst deinen kleinen Bruder.
Ich stelle das Fahrrad in den Keller.
Alle drei Verben legen, lieben und stellen sind transitiv, das Objekt beantwortet die Fragen wen oder was.
Das Buch liegt auf dem Tisch.
Das Fahrrad steht im Keller.
In diesen Sätzen verwenden wir auch Präpositionen. Das bedeutet, dass die beiden Verben intransitiv sind.
stehen – intransitiv, stellen – transitiv
sich legen – transitiv, liegen – intransitiv
sich setzen – transitiv, sitzen – intransitiv
Viele Verben werden zwingend mit einer Präposition und einem Fall verwendet.
Beispiel:
leiden an D – Er leidet an einer schweren Krankheit. (unter etwas leiden)
sich verabreden mit D – Er hat sich mit ihr verabredet. (sich mit jemandem verabreden)
schreiben über A – Sie schreibt ein Buch über Berlin. (über etwas schreiben)
antworten auf A – Ich antworte gerne auf deine Fragen.